VOLKER W. NIED

VERMÖGENS- / UNTERNEHMENSBERATUNG

Künftige Vermögensenteignungen

Wichtiger Hinweis:
Ob und in welcher Form der Deutsche Staat künftig direkte Vermögensenteignungen durchführen wird, kann ich nicht ermessen. Hierzu fehlt mir die „Glaskugel“, um in die Zukunft zu sehen….

Ein Staat wird auch selten von direkten Enteignungen sprechen – es heißt dann immer Enteignung gegen Entschädigung.

Ein Beispiel für ein quasi Enteignung führe ich aus dem Jahre 1923 und den Folgejahren an:

Friedrich Ebert begab eine Zwangsanleihe zu Goldbarren und Goldmünzen.

Diejenigen, die sich an das Gesetz gehalten haben, erhielten einen Goldpfandbrief.

Grafik

Aus der damaligen Sicht des Staates handelte es sich keinesfalls um eine Enteignung:
Der Bürger hatte sein Gold beim Staat abgeliefert und hierfür eine verzinsliche Goldanleihe erhalten.

Nach den damaligen Bedingungen des Goldpfandbriefes hatte der Goldeinlieferer (Bürger) das Recht, am Fälligkeitstag der Anleihe die gleiche Menge an Gold zurück zu verlangen. Außerdem bekam der Bürger noch eine attraktive Verzinsung versprochen.

Jedoch: der Einlieferer hatte sein sicheres Gold gegen ein (unsicheres) Schuldversprechen des Staates eingetauscht.

Einige Jahre später kam der Staat auf die glorreiche Idee, das Schuldversprechen von Gold in Reichsmark umzuwandeln. Der Rückgabeanspruch des Goldes wurde per Gesetz aufgehoben.

Das Ende der Goldpfandbriefe war in der Realität dann noch viel schrecklicher:

Die versprochene Geldsumme in Reichsmark unterlag dann 1949 den Folgen der Währungsreform. D.h. der Einlieferer verlor auch noch 90% des Geldwertes durch die Währungsreform.

Letztlich unterlagen dann auch noch die restlichen 10% dem Lastenausgleich, insofern die Freigrenze überschritten war.

Fazit: das Papiergold hat sich letztlich zu einem ungeheuerlichen Albtraum entwickelt.

Künftige Belastungen, die Teilenteignungen entsprechen werden:

Exemplarisch führe ich hier Beispiele an.

Dem in Not geratenem Staat steht mit viel Phantasie ein großes Potential zur Verfügung.

  • Lastenausgleich auf Vermögen
  • Hypotheken- und Kreditgewinnabgaben
  • Goldbesitzverbot gegen (teilweise) Entschädigung
  • Mietzinssteuer
  • Künftiger Mieterschutz trotz Nicht-Zahlung von Miete (kein Kündigungsrecht mehr)
  • Über Verhältnis hohe Steuern auf Einkommen und Vermögen
  • Hohe Verbrauchssteuern auf bestimmte Artikel der Lebenshaltung (Luxussteuer)
  • Streichung der Rentenansprüche, die über den Betrag einer Grundrente hinaus gehen
  • (Auto) Fahrverbote

Die Liste ließe sich noch erweitern. Aber die angeführten Beispiele vermitteln Ihnen eine Idee, womit künftig zu rechnen ist.

Hinweis zu Oldtimern als Vermögenssicherung:

Manche Geldanleger glauben, sie könnten ihr Geld sichern, indem sie ihr Vermögen in Oldtimern anlegen. Leider eine schöne Illusion: wenn Sie diese Oldtimer nicht mehr fahren dürfen und dann alle ihr schönen Oldtimer verkaufen wollen, werden die Werte der Oldtimer uferlos sinken. 80 bis 95% wären normal.

Ich selbst habe erlebt, wie während der Ölkrise die Preise von Ferraris um über 90% gefallen waren.

Vermögensverluste in der Depression

Ein teilweiser, Grundschutz für die Zukunft ist Gegenstand meiner kostenpflichtigen Beratung. Sprechen Sie mich an.