VOLKER W. NIED
VERMÖGENS- / UNTERNEHMENSBERATUNG

Staatsbankrotte der letzten 200 Jahre in Europa

(Ohne aktuelle Krise)

  • Deutschland 7 x
  • Griechenland 5 x
  • Italien 1 x
  • Niederlande 1 x
  • Österreich 7 x
  • Polen 3 x
  • Portugal 6 x
  • Rumänien 3 x
  • Russland 5 x
  • Spanien 8 x
  • Türkei 6 x
  • Ungarn 7 x

Quellen: C.Reinhart, K.Rogoff.

In dieser Statistik sind nicht die Entwertung von Schulden durch gezielte Inflation enthalten, wodurch sich verschiedene Staaten letztlich der Staatsschulden zu Lasten der Anleger entledigt haben...... so z.B. England, Frankreich aber auch Italien.

„Die Geschichte wiederholt sich – nur mit anderen Menschen“

In diesem Zusammenhang ist folgender Artikel lesenswert:

„Ein Staatsbankrott ist halb so schlimm“ , Winland von Petersdorff
erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 15.3. 2012

Abrufbar über Internet: Artikel aufrufen (Externer Link)

Kommentar

Die Folgen für Vermögende waren bei früheren Währungsreformen bereits sehr gravierend.

Während der letzten Währungsreform von 1949 in Deutschland wurden Inhaber von Geldforderungen (Banknoten, Kontengeld, Rentenversicherungsansprüche etc.) durch die Entwertung im Verhältnis von 1:10 auf ihre Papiergeldansprüche getroffen.

Die Belastung der Bürger ging aber wesentlich weiter:

Im Anschluss an die Währungsreform von 1949 erließ der Staat umfangreiche Lastenausgleichsgesetze.

Durch den Lastenausgleich auf Grundstücke / Häuser wurden damals die Immobilien mit 50% ihres damaligen Wertes belastet. Auf Kreditgewinne, entstanden durch die Währungsreform, wurden Lastenausgleiche sogar in voller Höhe erhoben.

Bei künftigen Währungsreformen sind natürlich weitere, andersartige Vermögensabgaben denkbar und auch sehr wahrscheinlich.

Hierzu nehme ich im Rahmen meiner Vermögens-/ Unternehmensberatung explizit Stellung.